Gelungener Aktionstag „Saubere Landschaft“
Es ist schon bemerkenswert, auf wie viele engagierte Seelbacher und Bettgenhäuser die Ortsgemeinde zählen kann. Sage und schreibe fünfzig große und kleine Helferinnen und Helfer waren der Einladung des Gemeinderates zum ersten geplanten Aktionstag des Jahres am 29. März gefolgt.
Viele der anstehenden Aufgaben konnten so in Angriff genommen werden. Am Brandweiher machten sich zwei Gruppen an die Arbeit: Während das erste Team den baufälligen Balkon am ehemaligen Pumpenhaus abriss, räumte das Zweite am linken Weg ordentlich Windbruch frei. Rund um die Wendeplatte in Seelbach wurde das Buswartehäuschen, der Brunnen, die Rinnsteine und die Straßeneinläufe gereinigt. Im Hohlweg Auf dem Dörnchen (Schulstraße) kann das Wasser wieder ungehindert abfließen, ebenso wie im Graben in Bettgenhausen, den ein anderes Team vor der historischen Brücke bei strahlendem Sonnenschein und blühenden Forsythien wieder freilegte. Auch der Weg entlang des Sportplatzes wurde verbreitert: Die Rinne wurde beidseitig gesäubert und die Böschung von gefährlichen Ästen befreit. Im Feld arbeitete das Team des Jagdpächters vor traumhafter Kulisse und sorgte dafür, dass die restlichen Zäune um die Neuanpflanzungen nach der Flurbereinigung entfernt wurden. Die Gruppe der Jugendlichen war in beiden Gemarkungen mit Warnwesten in Wald und Flur unterwegs und sammelte alte Autoreifen, große Reisekoffer und jede Menge Getränkedosen und Glasflaschen. Der kostenlos zur Verfügung gestellte Container des AWB leistete der Ortsgemeinde dabei hervorragende Dienste.
Traktoren, Gator, Kipper, Seilwinde, Motorsägen, Hochentaster, Kehrmaschine, Laubbläser, Schubkarren, Besen und Schaufeln waren einige der Arbeitsgeräte, die die Helfer mitbrachten und im Dienste der Ortsgemeinde einsetzten. „Das ist keine Selbstverständlichkeit“, betonte Ortsbürgermeisterin Anke Klein und dankte den Helfern für ihren selbstlosen Engagement. „Es sind diese uneigennützigen Aktionen, die dem Dorf Geld sparen und uns alle noch enger zusammenrücken lassen.“
Nach dem traditionellen Gruppenfoto bei der Henry-Hütte servierte die Ortsgemeinde eine schmackhafte Pizzasuppe – auch in vegetarischer Variante -, während die Getränke vom Jagdpächter und der Hachenburger Brauerei gespendet wurden.
Ortsbürgermeisterin Anke Klein und der Gemeinderat